Warum Schonung allein Ihre Sehne nicht repariert

Sehnen sind Hochleistungsstrukturen. Sie übertragen enorme Kräfte vom Muskel auf den Knochen – bei jedem Schritt, jedem Sprung, jedem Wurf. Und doch gelten sie im menschlichen Körper als schlechte Heiler.

Achillessehne, Patellasehne, Rotatorenmanschette, Kreuzband, Sprunggelenk, Plantarfasziitis

Wer einmal eine Achillessehnenproblematik, eine chronische Tendinopathie der Patellasehne oder Beschwerden der Rotatorenmanschette hatte, weiß: Muskeln werden schnell wieder stark. Sehnen oft nicht.

Warum ist das so? Und was brauchen Sehnen wirklich, um nicht nur schmerzfrei, sondern wieder belastbar zu werden?

Die ehrliche Antwort lautet: Schonung allein repariert keine Sehne.

Die 60-Sekunden-Essenz: Warum Sehnen so langsam heilen – und was wirklich hilft

Sehnen heilen deutlich langsamer als Muskeln, weil sie schlecht durchblutet, stoffwechselarm und extrem kollagenabhängig sind. Reine Schonung verhindert oft die Heilung, weil Sehnen nur auf gezielte mechanische Zugbelastung reagieren. Ohne diesen Reiz wird kein neues, belastbares Kollagen aufgebaut.

Damit Sehnen unter Belastung wieder stabil werden können, brauchen sie drei Dinge gleichzeitig:

Empfohlenes Hume-Regenerationsprotokoll bei Sehnenproblemen

Aufbauphase (14 Tage):

  • Collagen Complete: 2× täglich

  • Vitamin C gepuffert: 1–2× täglich 500 mg

  • Omega-3: 2× täglich 1–2 Kapseln

Erhaltungsphase (ab Woche 3):

  • Collagen Complete: 1× täglich

  • Vitamin C: 1× täglich 500 mg

  • Omega-3: dauerhaft 2 Kapseln täglich

Besonders relevant bei:

Achillessehne, Patellasehne, Rotatorenmanschette, Sprunggelenk, Kreuzband/Innenband, Plantarfasziitis.

Kollagen ist kein Kosmetikprodukt – es ist Baustoff für Sehne, Band und Faszie.
Heilung entsteht nicht durch Ruhe allein, sondern durch die richtige Kombination aus Belastung, Nährstoffversorgung und Entzündungskontrolle.

Zu den Produkten
> Hume Kollagen Complete
> Vitamin C Kapseln 500 mg gepuffert
> Hume Omega-3 Fettsäuren

Sehne ≠ Muskel – grundlegende biologische Unterschiede

Muskelgewebe ist stark durchblutet, stoffwechselaktiv und regeneriert sich rasch. Sehnen hingegen bestehen überwiegend aus dicht gepackten Kollagenfasern. Sie sind:

  • deutlich schlechter durchblutet

  • stoffwechselarm

  • langsam in der Zellerneuerung

  • abhängig von mechanischen Reizen für ihre Anpassung

Die Zellen der Sehne (Tenocyten) reagieren kaum auf Ruhe – sie reagieren auf Zugspannung. Ohne mechanische Belastung wird kaum neues, stabiles Kollagen eingebaut. Genau deshalb führen lange Schonphasen häufig nicht zur Heilung, sondern zur weiteren strukturellen Schwächung.

Warum Schonung allein Ihre Sehne nicht repariert

Aus Sicht der modernen Sehnenforschung ist klar belegt:
Sehnen brauchen gezielte, dosierte Belastung, um zu heilen.

Mechanische Zugkräfte aktivieren über sogenannte Mechanotransduktions-Prozesse die Kollagensynthese. Dabei werden strukturgebende Kollagenfasern neu gebildet und entlang der Belastungslinien ausgerichtet. Ohne diesen Reiz bleibt die Sehne mechanisch minderwertig, auch wenn Schmerzen vorübergehend nachlassen.

Zu wenig Belastung führt zu:

  • weiterer Degeneration

  • verminderter Kollagendichte

  • reduzierter Zugfestigkeit

  • hoher Rezidivgefahr

Zu viel Belastung führt zu:

  • erneuter Entzündung

  • Kollagenabbau

  • Mikrotraumen

Die Kunst der Sehnenheilung liegt daher in der exakten Dosierung von Belastung und biologischer Baustoffversorgung.

Die stille Wahrheit: Sehnen sind extrem kollagenabhängig

Kollagen macht über 70 Prozent der Trockenmasse einer Sehne aus. Besonders wichtig sind dabei:

  • Glycin

  • Prolin

  • Hydroxyprolin

Ohne ausreichende Zufuhr dieser Aminosäuren kann selbst optimal dosierte Physio-Belastung keine stabile Sehnenstruktur aufbauen. Der Körper verfügt zwar über eine gewisse Eigenproduktion, diese ist unter Verletzung, Entzündung und Trainingsstress jedoch oft unzureichend.

Kollagen ist kein Kosmetikprodukt – es ist Baustoff für Sehne, Band und Faszie.

Die Schlüsselrolle von L-Prolin bei der Sehnenheilung

Ein zentrales Struktur-Aminosäureelement von Kollagen ist L-Prolin. Gemeinsam mit Hydroxyprolin bildet es das stabile Grundgerüst der Kollagenfaser. Besonders bei Sehnen- und Bandstrukturen ist der Prolin-Anteil entscheidend für:

  • Zugfestigkeit
  • Elastizität
  • mechanische Belastbarkeit

In der Praxis zeigt sich: Eine gezielte Zufuhr hoher L-Prolin-Mengen nach Sehnen- und Bänderverletzungen macht biochemisch wie praktisch absolut Sinn, da der Körper in der Akut- und Umbauphase einen massiv erhöhten Bedarf an genau diesen Aminosäuren hat.

Früher wurden hierfür häufig reine L-Prolin-Kapseln eingesetzt. Mit Hume Kollagen Complete wurde dieser Ansatz konsequent weiterentwickelt:

Aus einem isolierten Baustein, der Aminosäure Prolin, wurde ein vollwertiges Struktur-Regenerationssystem, das nicht nur einen Bestandteil liefert, sondern auch die gesamte Kollagen-Synthesekaskade unterstützt und damit sicherstellt, dass die Heilung der betroffenen Struktur erfolgen kann.

Warum Kollagenhydrolysat überlegen ist

Kollagenhydrolysat liegt nicht als großes, schwer verwertbares Protein vor, sondern als kurzkettige Peptide (u. a. Pro-Hyp, Hyp-Gly). Diese werden:

  • schnell resobriert
  • direkt ins Blut aufgenommen
  • von Fibroblasten als Signalsubstrat für neue Kollagenbildung genutzt

Der Effekt ist daher nicht bloß "Zufuhr", sondern gezielte biologische Aktivierung der Sehnen- und Bandzellen.

Vitamin C, Zink & Kupfer – ohne diese kein stabiles Kollagen

Die reine Zufuhr von Aminosäuren reicht für eine funktionelle Kollagenbildung nicht aus, entscheidend sind die passenden enzymatischen Kofaktoren: Vitamin C ist unverzichtbar für die Hydroxylierung von Prolin und Lysin und damit für die Bildung stabiler Kollagenfasern

Zink steuert Zellteilung und Gewebeaufbau, Kupfer sorgt für die Quervernetzung und damit für Festigkeit und Belastbarkeit der Kollagenstruktur. Mangan ist wichtig für den Aufbau des Bindegewebsgrundgerüsts.

Erst das Zusammenspiel dieser Mikronährstoffe macht aus Aminosäuren funktionell belastbares Sehnengewebe.

Vitamin C: Der unterschätzte Schlüsselfaktor der Sehnenheilung

Vitamin C ist kein nettes Begleitvitamin, sondern obligater Cofaktor der Kollagensynthese. Ohne Vitamin C können Prolin und Lysin nicht stabil in die Kollagenstruktur eingebaut werden. Das bedeutet:

Ohne Vitamin C entsteht kein belastbares Sehnenkollagen – egal wie viel Kollagen zugeführt wird.

Gepuffertes Vitamin C ist dabei besonders magenfreundlich und ermöglicht auch höhere therapeutische Dosierungen ohne gastrointestinale Nebenwirkungen.

Omega-3: Entzündungen dämpfen, Heilung ermöglichen

Chronische Sehnenprobleme sind fast immer begleitet von niedriggradigen Entzündungsprozessen. Diese hemmen:

  • die Kollagensynthese

  • die Zellregeneration

  • die mechanische Anpassungsfähigkeit

EPA und DHA aus hochwertigem Omega-3-Fischöl wirken nachweislich entzündungsmodulierend, verbessern die mikro­vaskuläre Durchblutung und schaffen damit erst die biochemischen Voraussetzungen für echte Heilung.

> Omega-3 kompakt: Fakten - Dosierung - Anwendung

Konkrete Anwendung: Bewährtes Hume-Protokoll bei Sehnenproblemen

Zielgruppe:
Sportler, ambitionierte Freizeitsportler, Reha-Patienten nach Band- und Sehnenverletzungen

Aufbauphase – erste 14 Tage

  • Collagen Complete: 2× täglich

  • Vitamin C gepuffert: 1–2× täglich à 500 mg

  • Omega-3: 2× täglich 1–2 Kapseln zu den Mahlzeiten

Erhaltungsphase – ab Woche 3

  • Collagen Complete: 1× täglich

  • Vitamin C gepuffert: 1× täglich

  • Omega-3: dauerhaft 2 Kapseln täglich

Diese Kombination versorgt die Sehne dauerhaft mit Baustoff, aktiviert die körpereigene Synthese und dämpft entzündliche Abbauprozesse.

Typische Einsatzbereiche

  • Achillessehnen-Tendinopathie

  • Patellaspitzensyndrom

  • Rotatorenmanschetten-Irritationen

  • Sprunggelenks-Bandverletzungen

  • Kreuzband- und Innenband-Reha

  • Plantarfasziitis

Gerade bei chronischen Verläufen entscheidet nicht das Schmerzlevel, sondern die biologische Belastbarkeit des Gewebes über den langfristigen Heilungserfolg.

Wissenschaftliche Referenzen (Auswahl)

  • Baar K. et al., Mechanical signals and collagen synthesis in tendon, J Appl Physiol

  • Shaw G. et al., Vitamin C–enriched gelatin supplementation before exercise augments collagen synthesis, Am J Clin Nutr

  • Lewis J. et al., Tendon pathology and mechanical loading, Br J Sports Med

  • Smith G. et al., Omega-3 fatty acids and inflammation in musculoskeletal tissue, Nutrients

Zu den Produkten
> Hume Kollagen Complete
> Vitamin C Kapseln 500 mg gepuffert
> Hume Omega-3 Fettsäuren