Olympiasiegerin Kate Allen über Wissen und warum es der wahre Gamechanger ist

Kate Allen, die Triathlon-Olympiasiegerin von Athen, die sich einst durch die Hölle des Ironman Hawaii kämpfte, hat schon vieles erreicht – und trotzdem steht ein neues Projekt an. Nicht im sportlichen Wettkampf, sondern in einer Mission: Menschen zu helfen, ihre Mission oder ihr Comeback besser zu unterstützen.

Nach 14 Jahren Zusammenarbeit mit dem Innsbrucker Sportlabor geht Kate nun mit ihrem Team und einem neuen Konzept an den Start – Hume, eine Marke und Plattform, die Regeneration, Wissenschaft und Spitzensport neu denkt.

Es geht nicht um bloße Produkte, sondern es geht vor allem um Wissen, um Kultur. Und darum, das Maximum aus jedem Körper herauszuholen – nachhaltig, intelligent, kompromisslos.

 

Frage: Kate, Sie arbeiteten 14 Jahre lang mit dem Innsbrucker Sportlabor zusammen. Warum jetzt dieser Schritt?

Kate Allen: Wir investierten seit 2011 in diese Kooperation, weil sie damals Maßstäbe gesetzt hat. Aber wie im Leistungssport gilt auch hier: Wer an der absoluten Spitze bleiben will, muss sich weiterentwickeln. Und manchmal bedeutet das, einen Schritt zurückzugehen, um wirklich voranzukommen.

Wir haben erkannt, dass sich Wissenschaft, Ernährung und vor allem das Verständnis von Regeneration weiterentwickelt haben. Wir sehen das vor allem in den USA und in Australien, wo man das Thema Sportnahrung und Supplementierung immer schon offensiver gedacht hat. Und Hume ist nun unsere Antwort darauf. Wir wollen die besten Tools für Sport und Gesundheit schaffen – mit kompromissloser Qualität, höchster Bioverfügbarkeit, echter Wirksamkeit und vor allem smarten Know-How Transfer.

 

Frage: Viele Ihrer Kundinnen und Kunden kommen zu Ihnen, wenn sie verletzt sind oder sich in der Rehabilitation befinden. Was ist der häufigste Wunsch?

Kate Allen: Die meisten wollen verstehen, was sie tun können, um die Heilung aktiv zu unterstützen. Nach einem Kreuzbandriss, einem Muskelfasereinriss oder einer Ermüdungsfraktur kommt oft dieselbe Frage: „Was kann ich tun, um meine Recovery abzusichern?“

Da reicht es nicht, einfach zu sagen: „Nehmen Sie Kalzium oder Magnesium.“ Es braucht Erfahrung – echte, praktische Erfahrung. Wir wissen, wie man Wirkstoffe gezielt kombiniert, wir wissen vor allem wie man die Ernährung anpasst, wie Mikronährstoffe wirken und wann sie sinnvoll sind. Diese Erfahrung stammt nicht aus der Theorie, sondern aus Jahren im Spitzensport, wo Regeneration über Karrieren entscheidet.

 

Frage: Wie groß ist dabei der Einfluss der Ernährung?

Kate Allen: Er ist riesig. Ernährung ist die Basis – immer. Supplemente sind keine Abkürzung, sie sind wenn dann Verstärker. Ohne eine solide Ernährungsgrundlage bleibt jede Ergänzung ein Tropfen auf den heißen Stein.

Wir wollen nicht einfach verkaufen, sondern vermitteln: Was esse ich, wenn ich verletzt bin? Welche Aminosäuren oder Fettsäuren sind jetzt wichtig? Wie kann ich über meine Ernährung Entzündungen reduzieren oder Heilung fördern? Was sollte ich eine Zeit lang weg lassen?

Wir denken systemisch. Ernährung und Supplementierung sind keine getrennten Welten - sie müssen ineinandergreifen.

 

Frage: Also geht es bei Hume nicht nur um Produkte, sondern auch um Wissen?

Kate Allen: Absolut. Unsere Plattform ist eine Basis, auf der man alle relevanten Informationen findet: Was soll ich essen? Was könnte ich gezielt supplementieren? Was kann ich abseits davon tun - etwa mit Schlaf, Bewegung, Kälte- oder Wärmetherapie?

Das sind Informationen, die man mitnehmen und mit Fachleuten besprechen kann. Wir wollen initiieren nicht ersetzen, sondern unterstützen. Und im besten Fall können wir mit Netzwerken helfen – Ärztinnen, Ernährungsberaterinnen, Physiotherapeutinnen – auf die man bei Bedarf zugreifen kann.

 

Frage: Das klingt sehr interdisziplinär. Wie funktioniert diese Zusammenarbeit im Hintergrund?

Kate Allen: Wir arbeiten mit einigen der besten Fachleute in ihren Gebieten: Sportmediziner, Orthopädinnen, Leistungsdiagnostiker, Ernährungswissenschaftler. Jeder bringt seine Perspektive ein, und diese Kombination aus Forschung, Praxis und Spitzensport ist unsere größte Stärke. So ist es ja auch im Spitzensport und das ist stets unsere Vorlage, denn die Biologie ist ja dieselbe, egal ob Olympiasieger oder Just-For-Fun-Jogger.

Ich weiß, wie sich Verletzungen, Training, Überforderung oder Schlafmangel im Körper anfühlen – nicht theoretisch, sondern real. Diese Erfahrung, kombiniert mit fundiertem Wissen, ergibt eine Qualität, die man spürt.

 

Frage: Was unterscheidet Hume von klassischen Supplementmarken?

Kate Allen: Wir sind keine Blackbox. Genauso wie Training kein bloßes Abhaken von Einheiten sein darf, darf Sportnahrung kein Sammelsurium aus unklaren unterdosierten Inhaltsstoffen sein.

Jeder Bestandteil bei Hume ist rational begründbar, wissenschaftlich validiert und physiologisch sinnvoll. Wir arbeiten mit klaren, reduzierten Formeln.

Und ganz ehrlich: Der Geschmack ist oft genauso wichtig. Die Trinkkultur gehört zur Recovery-Kultur. Wenn du deinen Recovery-Drink nicht gerne trinkst, wenn er sich nicht richtig auflöst, dann wirst du ihn nicht regelmäßig nehmen – so einfach ist das. Die Zeiten, in denen man sagte „schmecken muss vor allem das Abendessen“, sind vorbei.

 

Frage: Wie sehen die ersten Produkte aus?

Kate Allen: Wir sind mit einer gezielt aufgebauten Basislinie gestartet – dort, wo Qualität und Bioverfügbarkeit den größten Unterschied machen. Den Anfang machte unser Magnesiumkomplex, bei dem wir konsequent auf organische, gut verfügbare Magnesiumformen setzen.

Ergänzt wurde dies durch einen präzise abgestimmten Vitamin-B-Komplex sowie ein Omega-3-Fischöl mit optimalem EPA/DHA-Verhältnis und hoher Oxidationsstabilität.

Ein zentrales Produkt ist für uns das gepufferte Vitamin C, das sowohl beim Immunsystem, als auch in der Regeneration oder als Kofaktor der Kollagensynthese eine wichtige Rolle spielt.

Unsere Zink-Selen-Quercetin-Immunkapseln haben wir gezielt weiterentwickelt, um Bioverfügbarkeit und antioxidative Wirkung weiter zu verbessern, wie auch den Knorpel- und Gelenkkomplex, der die Gelekschutzkapseln mit einem klar multimodularen Ansatz ersetzt: MSM und Hyaluronsäure als strukturelle Kernbausteine kamen hinzu, ideal kombinierbar mit Omega-3 Fettsäuren. 

Bereits erhältlich ist auch unser Kollagenkomplex zur gezielten Unterstützung von Sehnen, Bändern, Faszien, muskulären Strukturen und der Regeneration. 

 

Frage: Wenn Sie Hume in einem Satz beschreiben müssten – wie würde der lauten?

Kate Allen: Hume is a blueprint for smarter recovery. Wir übersetzen die neueste Wissenschaft in Strategien, Produkte und Tools, die Heilung, Leistung und Wohlbefinden fördern - für Profis, für Aktive, für jeden, der Bewegung als Teil seines Lebens versteht.

 

Frage: Was motiviert Sie persönlich an diesem neuen Kapitel?

Kate Allen: Wir kommen ja eigentlich aus dem Spitzensport und da entscheidet jedes Detail. Diese Fortschritte aus dem Profisport wollen wir in den Alltag bringen. Wir feilen an jeder Rezeptur aber beispielsweise auch am Geschmack. So lange bis das Produkt perfekt ist. Ich wollte zum Beispiel kein Fischöl, bei dem man stundenlang Fischgeschmack im Mund hat. Das hat mich schon als Athletin gestört, denn 'Taste matters', egal was andere sagen. Und das ist uns gelungen - darauf bin ich richtig stolz. Unser Job ist es eben, komplexe Wissenschaft in einfache, verständliche und wirksame Werkzeuge für Jedermann zu verwandeln.