Let's sweat!

Let's sweat!

Warum schwitzt man?
Bei körperlicher Belastung produziert der Körper Wärme, die wieder abgeführt werden muss. Um die Körpertemperatur zu senken, beginnt der Körper mit der Schweißproduktion. Durch die Verdunstungskälte des produzierten Schweißes wird die Körpertemperatur anschließend entsprechend reduziert. Würde man nicht schwitzen, so könnte man keine Leistung erbringen. Überhitzung wäre die Folge. Das Schwitzen ist also überlebenswichtig. Gesteuert wird die Körpertemperatur und im Zuge dessen auch die Schweißproduktion im Hypothalamus, dem Steuerungsorgan der vegetativen Körperfunktionen. 
 
Und was ist drinnen?
Schweiß besteht vor allem aus Wasser, das an unserer Hautoberfläche zum größten Teil wieder verdunstet. Neben dem Wasser sind Elektrolyte, hier vor allem Natrium, auch Kalium und Chlorid, die Hauptbestandteile. Die Elektrolyte werden gemeinsam mit Wasser aus den Schweißdrüsen - wir haben zirka 2,6 Millionen davon - an die Oberfläche transportiert. Dieser Mix wird im Großen und Ganzen von zwei Drüsenarten, den ekkrinen und den apokrinen Schweißdrüsen, produziert.

Warum riecht's manchmal unangenehm?
Der mitunter unangenehme Geruch des Schweißes liegt erst einmal nicht an unseren Drüsen, sondern an den Bakterien, die sich auf der Hautoberfläche befinden. Fettsäuren und Proteinstoffwechselprodukte wie Harnstoff und Ammoniak, die vor allem aus den apokrinen Drüsen stammen, werden von Bakterien verstoffwechselt. Diese bakteriellen Stoffwechselprodukte sind der Grund für den fallweise unangenehmen Geruch.

Was ist gegen den Flüssigkeitsverlust zu tun?
Unbedingt Elektrolytgetränk und nicht nur Wasser trinken! Dr. Andreas Ratz: "Wer Sport betreibt und dabei schwitzt, der sollte um die 500ml Mineralstoffdrink pro Stunde trinken. Vor richtig intensiven Gym-Workouts kann man auch schon Mal 250ml Mineralstoffgetränk vor dem Training zu sich nehmen. Dasselbe gilt für die erste halbe Stunde nach der Belastung. Außerhalb des Sports ist reines Wasser das unbestritten gesündeste Getränk. Während des Sports sollte aber nicht nur reines Wasser getrunken werden, denn dieses würde den Organismus bei längeren oder intensiven Belastungen oder eben bei sehr hohen Außentemperaturen nur 'entsalzen'," so Andreas Ratz.