Vitamin B - eine unverzichtbare Beziehung

Vitamin B - eine unverzichtbare Beziehung

Die Vorteile von Vitamin B hatte man schon vor Jahrzehnten erkannt. Nicht umsonst entwickelte sich daraus sogar eine Redewendung, die von der Sprachwissenschaft in die Zeit des zweiten Weltkriegs datiert wurde. Hintergrund: So mancher kam durch Vitamin B - also die "Beziehung" zu einem Verantwortlichen - über die Lebensmittelkarte hinaus in den Genuss einer Zuwendung.

Die medizinische Bedeutung von Vitamin B ist heutzutage genauso unumstritten, vor allem im Sport scheint die Verfügbarkeit unabdingbar:

  1. im Sinne der Regeneration der Muskulatur, die der Eiweiß-, Fett- und Kohlenyhydratstoffwechsel garantiert.
  2. im Sinne des Immunsystem.
  3. im Sinne der Blutbildung.
  4. im Sinne einer regen Gehirntätigkeit.
  5. im Sinne der inneren Balance.


Im Vollkornweizen findet sich die vierfache Menge an Vitamin B1 wie im handelsüblich verwendeten Weißmehl

Eine ausgewogene Ernährung bei gesundem Lebenswandel vorausgesetzt - tunlichst wenig Stress, ausreichend Schlaf und Alkohol in Maßen - kann der Körper auf ausreichend Vitamin B zurückgreifen. Doch allein die Qualität der Lebensmittel beeinflusst das nachhaltig. Allein im Vollkornweizen findet sich die vierfache Menge an Vitamin B1 wie im handelsüblich verwendeten Weißmehl.

Doch auch körperliche Einschränkungen wirken sich negativ auf den Vitamin-Haushalt aus. Eine beeinträchtigte Darmflora mindert die körpereigene Produktion der Wirkstoffgruppe B12, ein mittlerweile häufig diagnostizierter Mangel liegt diesem Umstand zugrunde. Das Sportlabor nahm sich dieser Entwicklung an, die Vitamin B-Complexx Kapseln enthalten alle acht Bestandteile der Gruppe. Einem Mangelzustand wird im Zuge der einfachen Supplementierung vorgebaut.

Was machen die B-Vitamine?

B1, B2, B3, B5, B6, B7, B9, B12: Zentrale Stoffwechselfunktionen

B2: Prophylaxe gegen Migräne-Attaken

B3: Eiweiß-, Fett- und Kohlenyhydratstoffwechsel; wichtig für Haut, Muskeln und Nerven

B5: Wichtig im Cholesterinstoffwechsel

B7: Biotin reguliert Genfunktionen

B9: Kann vor Arteriosklerose schützen

B12: Blutbildung. Zellteilung und für das Nervensystem

Wo kommen B-Vitamine in der Natur vor?

Vitamin B 1 (Thiamin) ist besonders wichtig für den Kohlehydratstoffwechsel von Nerven, Gehirn und Muskeln. Es kommt vor allem in den Silberhäutchen (innere Schalen) und in den Keimen von Getreide vor.

Vitamin B 2 (Riboflavin) findet sich in allen Körperzellen. Es spielt eine besondere Rolle bei der Umwandlung von Fetten, Eiweißen und Kohlenhydraten in Nährstoffe. In Verbindung mit dem Vitamin A fördert es die Heilung von Hautveränderungen.

Vitamin B 2 kommt vor allem vor in: Eiern, Fleisch und Fisch, Innereien, Nüssen, Pilzen, Milchprodukten

Biotin (Vitamin B7 oder Vitamin H) spielt als Cofaktor im Energiestoffwechsel eine wichtige Rolle und ist am Zellwachstum sowie bei der DNA- und Proteinsynthese beteiligt. Des Weiteren hat es Einfluss auf das Wachstum und die Erhaltung von Haut und Haaren. Biotin kommt vor in: Innereien, Milch, Eigelb, Hülsenfrüchten, Nüssen

Folsäure gehört ebenfalls zu den Vitaminen der B-Gruppe. Sie ist besonders wichtig für die Blutbildung und die Zellteilung. Folsäure kommt besonders reichlich vor in: Spinat, Hefe, Innereien

Vitamin B12 (Cobalamin) wirkt vor allem bei Stoffwechselvorgängen mit, die mit der Zellteilung und dem Wachstum zu tun haben. Es ist ein wichtiger Faktor bei der Blutneubildung. Es kann durch den Darm nicht direkt aufgenommen werden, sondern muss sich vorher mit einer von der Magenschleimhaut ausgeschiedenen Substanz, dem so genannten Intrinsic Factor, verbinden.