Es gibt so tolle Sachen in Andi's Taschen ...

Eishockey, Mineralstoffdrink, Recoverydrink, Salzkapseln -

Es gibt so tolle Sachen in Andi's Taschen ...

Gegen Tampa Bay Lightning eröffneten die Columbus Blue Jackets kürzlich die Play-off-Serie der National Hockey League (NHL). Und das Play-Off der National Hockey League hat am Mittwoch mit einer kleinen Überraschung begonnen. Die Columbus Blue Jackets starteten mit einem Auswärtssieg gegen Tampa Bay Lightning, dem souveränen Sieger des Grunddurchgangs, in die "Best of Seven" Serie. Im Blue Jackets Tor steht mit dem Russen Sergei Bobrovsky (30) einer, der den Außenseiter im Spiel halten soll. Die Nr. 1 in Sachen Zusatzernährung kommt für die Nr. 72 des Teams aus Innsbruck ...

Seit 2012 spielen Sie für die Columbus Blue Jackets. Das ist ungewöhnlich, speziell in der NHL, wo Transfers an der Tagesordnung stehen. Worauf führen Sie diese Kontinuität zurück

Bobrowsky: Ich würde das nicht auf Torhüter umlegen, denn die haben eine grundlegende Funktion im Team inne und wenn Teams einen guten haben, geben sie den nicht her. Ich hatte sieben gute Jahre in Columbus, gewann zweimal die Vezina Trophy (Wahl zum besten NHL-Torhüter, Anm.). Wir hatten Hochs und Tiefs, aber der Club verbesserte sich durch mich und ein paar andere Zugänge enorm, wir machten viele Schritte vorwärts. In der Vergangenheit landeten wir solide am letzten Platz, jetzt stehen wir zum dritten Mal in Serie im Play-off.

Können Sie uns einen Einblick in Ihr Training geben? Welchen Bereich forcieren Sie, wieviel Zeit verbringen Sie auf dem Eis?

Bobrowsky: Es ist wichtig, in der Vorbereitung eine Ausgewogenheit zu haben. Kraft oder Ausdauer nehmen einen ebenso hohen Stellenwert ein wie tormannspezifisches Training. Das beinhaltet Koordination, Balance - Prozesse, die dich deine Karriere hindurch begleiten und nicht immer leicht sind, aber auch Spaß bedeuten. Ich liebe das Training ebenso wie das Spiel. Ich liebe es, spezielle Skills zu entwickeln und diese auf dem Eis zu verwenden.

Wie sieht Ihr Alltag abseits der Saison aus? Fahren Sie ans Meer, pausieren Sie oder trainieren Sie weiter?

Bobrowsky: Ich nehme mir vier bis sechs Wochen, in denen ich tun kann was ich will. Ich verbringe wertvolle Zeit mit meiner Frau, wir lieben etwa die Malediven - ein wahres Paradies: erholsam, sehr romantisch. Es ist leicht, von der hohen mentalen und physischen Belastung wegzukommen.

Was würden Sie als Ihre größte Passion abseits des Eishockeysports bezeichnen?

Bobrowsky: Ich liebe es, Fußball, Basketball oder Tischtennis zu spielen. Ich genieße die Natur, gehe gerne ins Freie, aber dafür bleibt mir während der Saison wenig Zeit. Da geht es nur darum zu spielen, trainieren oder sich zu erholen.

Wie lernten Sie Andreas Ratz (Sportlabor) kennen, was schätzen Sie an der gemeinsamen Arbeit?

Bobrowsky: Der Kontakt kam über Red Bull zustande, wo ich mein Sommertraining absolvierte. Du kannst dich auf Andi immer verlassen, er ist ein Meister seines Fachs und zudem ein guter Freund.

Worauf setzen Sie in der Nahrungsergänzung? Sind es in erster Linie Mineralstoffe oder Recoverydrinks?

Bobrowsky: Ab einem gewissen Level musst du als Sportler alle Gebiete ausreizen und Supplemente spielen dabei eine große Rolle. Von besonderer Bedeutung: dass alle Präparate sauber und legal sind. Das ist das Erste, worum du dich als Athlet sorgst - und Andreas macht diesbezüglich einen großen Job. Mein Körper hat sich in Mineraldrinks mit Salzen verliebt, es gibt mir Extraenergie und Extrakraft während der Performance am Eis und im Training. Das erachte ich als Wendepunkt meiner Karriere: Ich bemerkte den Unterschied sofort, nachdem ich das erste Mal Mineralstoffe zu mir nahm. Und der Recoverydrink beschleunigte meine Erholung nachhaltig. Es gibt so tolle Sachen in Andi's Taschen...

Sie sind 30 Jahre alt. Spielt Zusatzernährung mittlerweile eine größere Rolle als noch vor einigen Jahren?

Bobrowsky: Ich denke, es nimmt den gleichen Stellenwert ein wie bei einem 20-Jährigen. Nur spürst du dich mit zunehmendem Alter mehr, du kennst deinen Körper besser und weißt konkret, was dein Körper für die Regeneration benötigt. Das gilt für die Trainingsarbeit, die Ernährung, für alles im Leben eines Athleten.

Inwieweit beeinflusst das Leben als professioneller Eishockey-Spieler Ihren Alltag? Können Sie sich am Freitagabend einen Burger gönnen?

Bobrowsky: Nicht unbedingt am Freitagabend aber jedenfalls an einigen anderen. Die NHL-Saison ist so lang und einige wenige Male möchte ich essen, was mir in den Sinn kommt. Dazu gehören Pizza, Burger, Pommes oder Süßigkeiten. Ich liebe diese Tage!

Welche Ziele haben Sie sich für die kommenden Jahre gesetzt? Sind die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking ein Thema für Sie?

Bobrowsky: Derzeit gilt mein Fokus den Play-offs, mein Ziel ist es schließlich, den Stanley Cup zu gewinnen. Aber Olympische Spiele sind natürlich etwas Spezielles, Sie sind das höchste Level in jedem Sport. Bei den letzten Spielen nicht dabei gewesen zu sein war traurig, schließlich hast du nicht viele Möglichkeiten, Gold zu gewinnen, während dir die ganze Welt dabei zusieht. Ich möchte nach Peking und ich hoffe, dass unsere Liga-Verantwortlichen die Teilnahme ermöglichen können.